Shorts #fallinlove

 9,00 inkl. MwSt.

Größe 34 - 44

Größen- und Passformtabelle

Kein Versand! Datei zum Download

  • Modell Hosen
  • Grösse 34 - 44
  • Schwierigkeit Mittel

Beschreibung

Die perfekte Shorts für ‘ne Runde im Park oder den Sonntag auf der Couch. Mit Kordelzug am Bund rutscht sie auch nicht, egal wie viel du in die Taschen steckst. Wir haben die Taschenbeutel aus kontrastfarbenem Nicki Stoff genäht – sieht cool aus und fühlt sich unglaublich kuschelig an.

Was du bekommst

Mit dem Kauf dieses Schnittmusters erhältst du eine PDF-Datei im Din A4 Format, die du mit dem kostenlosen Adobe Reader herunterladen und direkt ausdrucken kannst.

Im Download ist der Schnitt auch in Originalgröße vorhanden, falls du ihn im Copyshop lieber als kompletten Schnittmusterbogen plotten lassen möchtest. So oder so bekommst du folgende Schnittteile in den Größen 32-44 von uns:

  • Vorderteil
  • Vorderer Taschenbeutel
  • Hinterer Taschenbeutel
  • Rückteil
  • Bund

Alle weiteren Informationen, Empfehlungen und die Nähanleitung findest du direkt hier auf dieser Seite…einfach nach unten scrollen und loslegen.

Was du brauchst

Stoffempfehlung

Für diesen Style eignen sich dickere Jerseystoffe wie Sweat, Romanit, Jacquard, French Terry, Frottee und Nicki. Gerne mit Elasthananteil, damit das Material nicht ausleiert. Wer es etwas feiner mag kann auch zu Satin oder Seide, Viskose- und Polyesterstoffen greifen.

Materialliste

Ausgehend von 150 cm Stoffbreite, benötigst du:

  • ca. 60 cm Sweatstoff für Vorder- und Rückteil & Bund
  • ca. 25 cm Nicki für die Taschenbeutel
  • ca. 85 cm Gummiband || 2 cm breit
  • ca. 110 cm Anorak-Kordel || Durchmesser 8 mm
  • 2 Ösen mit Unterlegscheiben || Durchmesser 8 mm
  • ca. 50 cm Nahtband zum Aufbügeln || 1 cm breit
  • 3 x 7 cm Bügelvlies zur Verstärkung der Ösen
  • Nähgarn und/oder Overlockgarn in passender Farbe

Maschinen & Zubehör

Zum Nähen von elastischen Stoffen sind Overlock und Coverlock ideal. Du kannst die Shorts aber auch mit deiner Haushaltsmaschine nähen. Zusätzlich solltest du folgendes Zubehör zur Hand haben:

  • große Schneidematte
  • Rollschneider
  • evtl. Patchworklineal 60 x 15 cm
  • Gewichte
  • Bügeleisen und Bügelunterlage
  • Holzbrett & Hammer
  • evtl. Lochzange
  • Obertransportfuß
  • Jerseynadel (Stärke 70-75)
  • Zwillingsnadel für elastische Stoffe
  • Stecknadeln
  • große Sicherheitsnadel
  • Textilmarker (selbstlöschend oder wasserlöslich)
  • kleine Schere
  • evtl. Klebeband für die Kordelenden

Sticharten

Zum Zusammennähen:

Overlockmaschine

Haushaltsmaschine Jerseystich || Stichlänge 2,8

Zum Fixieren des Gummis:

Haushaltsmaschine Geradstich || Stichlänge 2,8

Zum Flachsteppen und für die Säume:

Coverlockmaschine

Haushaltsmaschine Geradstich mit Zwillingsnadel || Stichlänge 2,8

Schnittmuster vorbereiten

Nahtzugabe

Die Schnittteile beinhalten KEINE Nahtzugabe.

Bitte gib an alle Schnittteile rundherum eine Nahtzugabe von 0,8 cm für die Overlock oder für die Haushaltsmaschine 1 cm dazu. Nur an den Säumen benötigst du eine Saumzugabe von 1,5 cm.

 

Zugeschnitten werden die Teile so:

2x Vorderteil im Fadenlauf

2x vorderer Taschenbeutel im Fadenlauf

2x hinterer Taschenbeutel im Fadenlauf

2x Rückteil im Fadenlauf

1x Bund im Stoffbruch & Fadenlauf

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Anleitung

Schritt 1 - Stoff platzsparend falten

Da es sich bei der Shorts um eher kleinere Schnittteile handelt, braucht man den Stoff nicht über die gesamte Weite doppelt einzuschlagen. Es reicht, wenn eine Seite nur so weit nach innen gelegt wird, bis alle Teile darauf Platz finden. Die rechten Stoffseiten sollten dabei aufeinander und die Webkante parallel zum Stoffbruch liegen.

Schritt 2 - Zuschnitt der Teile

Du kannst deine Schnittteile ganz einfach mit einem Rollschneider zuschneiden. Dafür solltest du eine große Schneidematte unter deinem Stoff liegen haben und die Schnittteile mit Gewichten beschweren. Mit deiner freien Hand kannst du den Schnitt immer auf Höhe des Rollmessers sanft auf den Stoff drücken. So lassen sich elastische Stoffe perfekt zuschneiden, ohne dass etwas verzieht. Den geraden Bundstreifen kannst du übrigens auch wunderbar ausmessen und mit einem langen Patchworklineal zuschneiden.

Schritt 3 - Schnittmarkierungen

Die Markierungen an den Kanten knipst du mit einer kleinen, scharfen Schere ca. 3 – 4 mm tief ein. Vorsicht, nicht zu tief, damit du später kein Loch hast. Markierungen im Schnitt lassen sich übrigens wunderbar mit einem Textilmarker übertragen. Am Besten eignen sich die Selbstlöschenden, deren Markierfarbe nach einer Weile von selbst wieder verschwindet. Damit du keine bösen Überraschungen erlebst, immer an einem Reststück testen.

Schritt 4 - Nahtband aufbügeln

Wenn du einen festeren Sweat verwendest, kannst du dir diesen Schritt schenken. Falls dein Stoff allerdings eher weich und dehnbar ist, solltest du deinen Tascheneingriff lieber etwas versteifen. So verhinderst du, dass er beim Nähen ausdehnt und absteht. Dafür bügelst du 1 cm breites Nahtband auf die linke Seite des vorderen Taschenbeutels. Der Abstand zur Kante sollte bei 2-3 mm liegen, damit du das Band mit deiner Naht später auch triffst. Falls es sich über die Rundung nicht gut legen lässt, kannst du es mit einer Schere von der Kante her einknipsen. Oh und Bügelprobe nicht vergessen.

Schritt 5 - Ösenbereich verstärken

Damit dir die Ösen aus elastischem oder feinem Stoff nicht ausreissen (und weil das Bügeleisen gerade heiß ist), lohnt es sich auch gleich den Ösenbereich im Bund zu verstärken. Dafür positionierst du das Bügelvlies so auf der Innenseite, dass die obere Kante im Stoffbruch liegt und beide Ösenmarkierungen abgedeckt sind. Beim Bügeln das Eisen nicht schieben, sondern immer wieder sanft auflegen, damit der Stoff nicht verzieht. Eine Lage Backpapier auf dem Vlies verhindert übrigens, dass dir etwas am Bügeleisen kleben bleibt.

Schritt 6 - Vorderen Taschenbeutel annähen

Wenn alles vorbereitet ist, steckst du den vorderen Taschenbeutel mit dem Eingriff passgenau auf das Vorderteil und nähst die beiden Teile dort rechts auf rechts zusammen. Danach wird die Nahtzugabe alle 1-2 cm über die Rundung eingeknipst und in Richtung Vorderteil gebügelt.

Schritt 7 - Tascheneingriff flachsteppen

Den vorderen Taschenbeutel klappst du auf die linke Seite und rollst die Naht dabei um 1-2 mm nach innen, damit sie von außen nicht mehr sichtbar ist. Wenn alles mit Quernadeln fixiert ist, steppst du die Teile von der Außenseite knappkantig flach. Easy für die, die vorher ein Nahtband aufgebügelt haben. Denn das sorgt nun dafür, dass sich der Tascheneingriff beim Nähen nicht ausdehnt. Wer sich den Schritt vorher gespart hat, muss hier leider etwas mehr aufpassen.

Schritt 8 - Taschenbeutel zusammennähen

Das Vorderteil sollte nun mit den Schnittkanten und Markierungen genau auf den hinteren Taschenbeutel passen. Stecke ein paar Quernadeln am Tascheneingriff damit nichts verrutscht und klappe dann das Vorderteil nach oben weg. So kannst du bequem die Taschenbeutel aufeinanderstecken und rundherum zusammennähen.

Schritt 9 - Hosenbein zusammennähen

Wenn das geschafft ist, verbindest du das vordere mit dem hinteren Hosenbein. Sollte dir der Taschenbeutel dabei wegrutschen, kannst du ihn vorher an der Seite und der oberen Kante knappkantig auf das Vorderteil steppen. So ist es einfacher die Seiten- und Innenbeinnaht zu schließen. Die Nahtzugaben bügelst du ins Rückteil und steppst sie mit einer Doppelnaht knappkantig flach.

Schritt 10 - Saum nähen

Das kannst du auch gleich am Saum machen, solange die Hosenbeine noch getrennt sind. Da man die Doppelnaht von rechts näht, kannst du die Kante nur erahnen. Schlage die Saumzugabe deshalb ganz akkurat um 1,5 cm nach innen und bügel den Bruch sanft an, bevor du alles von rechts mit Stecknadeln fixierst. Zum Nähen drehst du das Hosenbein auf links und beginnst an der Innenbeinnaht. Die Nahtzugaben sollten nicht verdreht sein und die linke Nähnadel einen Abstand von 1,3 cm zur Saumkante haben, damit du wirklich triffst. Einmal rundherum nähen und die Naht am Ende um ca. 3 cm überlappen lassen.

Schritt 11 - Schrittnaht schließen

Jetzt werden die Hosenbeine endlich zu einer Hose zusammengefügt. Dafür drehst du ein Bein auf rechts und steckst es in das andere Hosenbein hinein, bis die Schrittnaht passgenau aufeinander liegt. Mit ein paar Quernadeln fixiert, rundherum zusammengenäht und umgedreht, hast du nun – YEAH – eine Hose vor dir liegen.

Schritt 12 - Ösen einschlagen

Fehlt noch der Bund. Als Erstes werden die Ösen an den Markierungen (wie in der Packungsbeilage deines Ösen-Pakets angegeben) eingeschlagen. Falls du statt dem Metallstift eine Lochzange benutzt, wähle das Loch erstmal deutlich kleiner und taste dich langsam an die richtige Größe heran. Besonders dann, wenn du kein Vlies eingebügelt hast und mit einem elastischen Sweatstoff arbeitest. Generell solltest du Ösen mit Unterlegscheiben benutzen, da die seltener ausreissen.

Schritt 13 - Bund vorbereiten

Als Nächstes schließt du den Bundstreifen an den kurzen Seiten rechts auf rechts, damit ein Ring entsteht. Den klappst du der Länge nach auf die Hälfte (links auf links) und markierst dir die vordere Mitte und die Seiten mit Quernadeln, falls du dir nicht schon vorher Knipse zur Orientierung gemacht hast.

Schritt 14 - Bund annähen

So doppelt schiebst du den Ring dann in deine Shorts, die du vorher auf links gedreht hast. Die hintere und vordere Mitte, ebenso wie die Seiten, sollten dabei genau aufeinander treffen. Kontrolliere auf jeden Fall nochmal, ob die Ösen mittig zur Naht sitzen und die Nahtzugaben im Rückteil in entgegengesetzte Richtungen liegen. So wird die Stelle später nicht zu dick. Die restliche Weite kannst du gleichmäßig verteilen und den Bund dann rundherum annähen. Vergiss nicht, am Ende eine ca. 3 cm große Öffnung zu lassen, damit du den Gummi einziehen kannst.

Schritt 15 - Gummi einziehen

Bitte vorher einmal deine Wohlfühlweite am Körper testen und 2 cm Nahtzugabe zu dieser Gummilänge dazugeben. Dann kannst du eine großen Sicherheitsnadel in ein Gummi-Ende stecken und ihn Stück für Stück durch den Tunnel schieben. Achte darauf, dass das Ende nicht in den Tunnel flutscht und auch nichts verdreht ist. Wieder an der Öffnung angekommen, ziehst du den Gummi beidseitig etwas heraus damit du Spielraum zum Nähen hast. Die Enden lässt du um die 2 cm überlappen und nähst sie flach aufeinander.

Schritt 16 - Bund schließen

Wenn der Gummi dann richtig im Tunnel liegt, wird noch die Lücke im Bund geschlossen. Die Nahtzugabe kannst du final nach unten bügeln und von außen flachsteppen.

Schritt 17 - Kordel einziehen

Zu guter Letzt fehlt uns noch die Kordel, deren Enden du mit einem Tape eng umwickelst und wieder mit einer Sicherheitsnadel befestigt durch den Tunnel schiebst. Diesmal wird das Ganze durch eine der Ösen eingefädelt, bis du rundherum bei der zweiten Öse wieder heraus kommst. Das Tape kannst du nun entfernen, jeweils einen Knoten ins Kordelende machen und rein in die Shorts.

Tipps und Tricks

So wird deine Sweatshorts zur Sommerhose

Richtig gelesen – unser Schnitt ist auch für unelastische Stoffe geeignet und kann wahlweise in Viskose, Seide, Satin, Mousseline oder anderen leichten Stoffen genäht werden. Wer’s lieber etwas länger mag, gibt am Bein noch ein paar Zentimeter mehr dazu und dehnbar wird’s, wenn du den Schnitt im diagonalen Fadenlauf zuschneidest.

Richtig Maß nehmen – Hüftweite

Für diesen Style wird an der breitesten Stelle um deine Hüfte gemessen, was nicht immer der Po sein muss. Wenn dein seitlicher Oberschenkel etwas breiter als der Po selbst ist, solltest du dich in dieser Höhe ausmessen. Das machst du am Besten in Unterwäsche oder mit so wenig Stoff wie möglich am Körper.

Größe Brustumfang Taillenumfang Hüftumfang
32 79 63 88
34 82 66 91
36 85 69 94
38 88 72 97
40 92 76 101
42 96 80 105
44 100 84 109
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