Strandtasche #fallinlove

 6,00 inkl. MwSt.

Größe One Size

Kein Versand! Datei zum Download

  • Modell Accessoires
  • Grösse One Size
  • Schwierigkeit Leicht

Beschreibung

In unserer Strandtasche ist locker Platz für’s Lieblingsbuch, Wechselsachen und ein grooooßes Badetuch. Geld und Telefon kannst du in der Innentasche verstauen und der Karabiner ist superpraktisch, damit man nicht immer den Schlüssel sucht.
Worauf wartest du noch? Rein ins Urlaubsfeeling.

Was du bekommst

Mit dem Kauf dieses Schnittmusters erhältst du eine PDF-Datei im Din A4 Format, die du mit dem kostenlosen Adobe Reader herunterladen und direkt ausdrucken kannst.

Im Download ist der Schnitt auch in Originalgröße vorhanden, falls du ihn im Copyshop lieber als kompletten Schnittmusterbogen plotten lassen möchtest. So oder so bekommst du folgende Schnittteile von uns:

  • Seitenteil
  • Boden
  • Außentasche
  • Innentasche
  • Lasche für Karabiner
  • Innenfutter

Alle weiteren Informationen, Empfehlungen und die Nähanleitung findest du direkt hier auf dieser Seite…einfach nach unten scrollen und loslegen.

Was du brauchst

Stoffempfehlung

Für unsere Strandtasche sind stabile Stoffe perfekt, da wir ja Einiges einpacken wollen. Du kannst Canvas, Jacquard, Jeans oder Leder verwenden und natürlich auch wasserabweisende Materialien, wie Textilwachstuch oder Kork. Auch ein festes Segeltuch eignet sich super. Als Innenfutter würden wir dir einen Baumwollstoff oder auch wasserabweisendes Textilwachstuch empfehlen.

Materialliste

Ausgehend von 150 cm Stoffbreite, benötigst du:

Maschinen & Zubehör

Zum Nähen reicht die normale Haushaltsmaschine völlig. Wenn du die offenen Kanten, trotz Innenfutter, dennoch versäubern möchtest, kannst du das mit deiner Overlock tun. Zusätzlich brauchst du noch folgendes Zubehör:

Sticharten

Zum Versäubern:

Overlock || Stichlänge 2,5

Zum Zusammennähen:

Haushaltsmaschine Geradstich || Stichlänge 2,8

Zum Flachsteppen:

Haushaltsmaschine Geradstich || Stichlänge 3

Schnittmuster vorbereiten

Nahtzugabe

Wir haben um alle Schnittteile bereits 1 cm Nahtzugabe zugegeben, was du auf dem Schnitt gut erkennen kannst. Nur die Lasche für den Karabiner und die Innen- und Außentasche benötigen keine Nahtzugabe, da die Kork Schnittkanten hier offen verarbeitet werden. Du kannst deine Schnittteile also ganz entspannt an der dickeren Außenlinie ausschneiden und musst nichts weiter beachten. Zugeschnitten werden die Teile dann so:

 

2x Seitenteil im Fadenlauf

1x Boden im Fadenlauf

1x Innentasche im Fadenlauf

1x Außentasche im Fadenlauf

1x Lasche für Karabiner im Fadenlauf

2x Innenfutter im Fadenlauf

Drucken

Anleitung

Schritt 1 - Stoff platzsparend falten

Das Seitenteil und das Innenfutter kannst du jeweils doppelt zuschneiden. Um Stoff zu sparen, schlägst du den Canvas bzw. das Futter nur so weit zur Mitte ein, bis das Schnittteil darauf Platz findet. Die Webkante sollte dabei im Fadenlauf sein und falls du hier irgendwo ein Muster verwenden möchtest, achte zusätzlich auf den Rapport an der Seitennaht. Bei Streifen oder fortlaufenden Mustern klappt man dafür die Nahtzugabe nach oben weg und achtet an der eigentlichen Nahtlinie auf einen fließenden Übergang vom vorderen zum hinteren Seitenteil.

Boden, Außentasche, Innentasche und die Lasche für den Karabiner werden flach aufgelegt und jeweils einzeln aus Kork zugeschnitten. Das Gurtband schneidest du in der Mitte durch, damit du zwei gleich lange Stücke hast.

Aus dem restlichen Stoff kannst du dir auch gleich noch eine passende Kosmetiktasche zuschneiden. Das Schnittmuster gibt es kostenlos zum Runterladen.

Schritt 2 - Zuschnitt der Teile

Lege deine Stoffe auf eine große Schneidematte und beschwere die Schnittteile mit Gewichten. Mit einem langen Patchworklineal und dem Rollschneider lassen sich die geraden Strecken ganz easy zuschneiden. Bei innen liegenden Ecken empfehlen wir dir zur Schneiderschere zu greifen, damit du nicht aus Versehen in den Stoff schneidest.

Schritt 3 - Schnittmarkierungen

Die Markierungen an den Kanten knipst du mit einer kleinen, scharfen Schere ca. 3 – 4 mm tief ein. Vorsicht, nicht zu tief, damit du später kein Loch hast. Markierungen im Schnitt lassen sich übrigens wunderbar mit einem Textilmarker übertragen. Am Besten eignen sich die Selbstlöschenden, deren Markierfarbe nach einer Weile von selbst wieder verschwindet. Damit du keine bösen Überraschungen erlebst, immer an einem Reststück testen und die Markierungen nur als kleine Pünktchen und leicht nach innen versetzt anzeichnen, damit sie beim Weiterarbeiten auf jeden Fall verdeckt werden.

Oh, und wir haben nur eine Innentasche. Die Markierungen überträgst du deshalb auch nur auf eine Seite des Innenfutters. Genauso mit der Außentasche.

Bei stark ausfransenden Stoffen das Versäubern nicht vergessen und dann kann’s auch schon losgehen.

Schritt 4 - Innen- und Außentasche vorbereiten

Als Erstes kannst du die obere Kante der Außen- und Innentasche doppelt um jeweils 1,5 cm nach innen einschlagen und von der Außenseite im Abstand von 1,3 cm mit einem Geradstich flachsteppen. Wenn du hier Stoffklammern statt Stecknadeln verwendest, gibt es keine Löcher in Kork oder Leder.

Schritt 5 - Innentasche aufsteppen

Die Innentasche positionierst du auf dem Futter bei den angegebenen Markierungen, steckst sie mit Quernadeln fest und steppst sie rundherum knappkantig auf. Der eingeschlagene Tascheneingriff bleibt natürlich offen.

Wenn du magst, kannst du die Innentasche danach nochmal unterteilen, um mehrere Fächer zu erhalten. Die Breite kannst du an dein Portemonnaie, Mobiltelefon, Lieblingsbuch oder alles was du sonst gerne mit zum Strand nehmen möchtest, anpassen. Die eingezeichneten Längsnähte sind nur Platzhalter auf dem Schnitt. Anfang und Ende jeweils gut vernähen.

Schritt 6 - Lasche für Karabiner vorbereiten

Die Lasche für den Karabiner bereitest du auch gleich vor. Schlage die Längsseiten jeweils nach innen ein, bis sich die Schnittkanten in der Mitte treffen und steppe sie von der rechten Seite fest. Sieht fertig ein bisschen wie eine Gürtelschlaufe aus.

Die Lasche klappst du dann der Länge nach (links auf links) zusammen und steckst sie auf dem Futter über der Innentasche an die vorgegebene Markierung. Zur Sicherheit: Die Schlaufe zeigt in Richtung Boden und die offenen Schnittkanten werden knappkantig mit dem Futter zusammengesteppt.

Schritt 7 - Außentasche aufnähen

Als Nächstes nimmst du dir ein Seitenteil und positionierst die Außentasche auf der rechten Stoffseite so, dass die Knipse der Taschenmitte an der unteren Kante aufeinandertreffen. Ein paar Quernadeln knapp an der Taschenkante fixieren die Lagen aufeinander, ohne dass man später die Löcher sieht. So kannst du die Außentasche nun rechts und links knappkantig feststeppen. Geübte können diesen Schritt überspringen und die Tasche gleich mit dem Gurtband aufnähen. Vorher aber noch schnell die Garnfarbe passend zum Gurtband wechseln.

Schritt 8 - Gurtband aufsteppen

Jetzt wird das Gurtband aufgesteppt – und zwar ein Träger pro Seite. Du fixierst also erstmal ein Gurtbandende an den Knipsen der unteren Kante und legst es dann entlang der Stepplinie nach oben. Von dort kannst du es in einem Bogen zur zweiten Stepplinie und dann wieder gerade zur Markierung an der unteren Kante zurückführen. Die offenen Kanten der Außentasche sollten jeweils unter dem Gurtband verschwinden. Achte darauf, dass es nicht verdreht ist und auch jeweils nur bis zur angegebenen Höhe festgesteckt wird. Wenn alles passt, kannst du die beiden Außenkanten jeweils knappkantig auf das Seitenteil steppen und an der oberen Kante einen zusätzlichen X-Riegel setzen. Gleiches machst du mit dem anderen Seitenteil.

Schritt 9 - Seitenteil an Boden nähen

Jetzt kannst du das Seitenteil rechts auf rechts an die lange Seite des Korkbodens stecken und die Teile mit einem Geradstich zusammennähen. Es ist übrigens immer einfacher wenn der festere Stoff beim Nähen oben liegt, dann kann sich der andere weniger dehnen oder herausschieben.

Die Nahtzugabe wird danach in Richtung Boden gebügelt und von der Außenseite knappkantig flachgesteppt. Auf der anderen Seite machst du es genauso.

Schritt 10 - Seitennaht schließen

Jetzt nähen wir endlich die Tasche zusammen. Die Außenteile klappst du dafür rechts auf rechts. Der Boden sollte dabei einen Bruch bilden und die Seitennähte flach aufeinanderliegen. Achte unbedingt darauf, dass die Naht zwischen Kork und Canvas passgenau mit Quernadeln fixiert ist, sonst hast du hier später eine unschöne Stufe. So kannst du die Seiten nun jeweils in einem Rutsch von der oberen bis zur unteren Kante zusammennähen. Die Nahtzugaben werden auseinandergebügelt.

Schritt 11 - Bodentiefe einarbeiten

Damit deine Tasche später auch ohne Hilfe steht, arbeiten wir jetzt die Bodentiefe ein. Dafür greifst du deinen Korkboden auf beiden Seiten einer Ecke (an den nach innen zeigenden Spitzen) und ziehst ihn diagonal auseinander. Die offenen Schnittkanten legst du bündig und steckst dir die Bodenmitte und Seitennaht genau aufeinander. Das kurze Stück von Kante zu Kante nähst du an beiden Seiten und schon kann deine Tasche stehen. Vernähen bis an den Bruch nicht vergessen.

Schritt 12 - Futter zusammennähen

Das Innenfutter kannst du nun genauso zusammennähen wie bei der Außentasche. Die Teile legst du rechts auf rechts und schließt zuerst die Seitennähte von der oberen bis zur unteren Kante.

Danach wird der Futterboden geschlossen. Hier haben wir keinen Stoffbruch, da wir eine Wendeöffnung zwischen den Knipsen offen lassen müssen. Genäht wird also nur von der Kante bis zum ersten Knips und dann wieder vom zweiten Knips bis zur Kante. Anfang und Ende kannst du jeweils gut vernähen und die Nahtzugaben dann alle auseinanderbügeln, bevor du am Futterboden die Tiefe einarbeitest. Du erinnerst dich – den Stoff greifst du diagonal an den Ecken bis Bodenmitte und Seitennaht aufeinanderliegen und nähst die offenen Schnittkanten von Bruch bis Bruch zusammen.

Schritt 13 - Futter einnähen

Jetzt wendest du die Außentasche auf rechts und steckst sie in die Futtertasche hinein. So sollten deine Teile rechts auf rechts liegen. Die obere Kante wird mit Quernadeln zusammen- und die Seitennähte passgenau aufeinandergesteckt. Genäht wird einmal rundherum und über die Karabiner-Lasche eventuell etwas langsamer, damit deine Nadel nicht bricht. Oh, und die Gurtbänder bitte auch nicht mit festnähen.

Die Nahtzugaben bügelst du danach schön gleichmäßig nach oben und wendest deine Tasche durch die Futteröffnung im Boden. Yay!

Schritt 14 - Nahtzugaben am Boden fixieren

Damit dein Futter nicht immer aus der Tasche rutscht, wenn du etwas herausholen möchtest, nähst du noch die Nahtzugaben von Außenstoff und Futter am Boden zusammen. Dafür greifst du durch die Wendeöffnung, bis du beide Nahtzugaben in der Hand hast und ziehst sie ein Stück heraus. Lege sie flach aufeinander und fixiere sie über die gesamte Bodentiefe – ist ja nur ein kleines Stück – mit Quernadeln. Genäht wird entweder genau auf der Naht oder knapp daneben. Das machst du natürlich auf beiden Seiten.

Schritt 15 - Tascheneingriff fixieren

Damit das Gleiche nicht an der oberen Kante passiert, wird auch hier nochmal rundherum durchgesteppt. Heißt, du bügelst die obere Kante schön gleichmäßig um 4 cm nach innen und steckst dir Nadeln, damit nichts verrutscht. Geübtere stecken und Nähen von der Außenseite bei 3,8 cm. Du kannst aber auch auf der Innenseite im Nahtschatten nähen. Hier solltest du aber unbedingt auf einen farblich passenden Unterfaden achten, denn der ist später natürlich auf der Außenseite sichtbar.

Schritt 16 - Wendeöffnung schließen

Als letzter Schritt wird noch die Öffnung im Futterboden geschlossen. Ganz Fleissige – wie die liebe Liz – können hier den unsichtbaren Matratzenstich anwenden und das Ganze per Hand zunähen… aber man sieht die Naht innen ja eh nicht. Daher nähen wir das einfach schnell mit der Nähmaschine knappkantig zusammen. Dafür klappst du die Nahtzugaben nach innen, legst die Kanten genau aufeinander und steppst über die gesamte Öffnung ab. Gut vernähen und – Voilà! Badehose einpacken und ab zum Strand!

Tipps und Tricks

Klare Verhältnisse | Nässeschutz in der Strandtasche

Einen superschönen Tag am Strand und dann das nasse Zeug in die Tasche werfen?! Nicht so schön für’s Lieblingsbuch, die vergessene Armbanduhr oder die Seiden-Tunika. Nass lässt sich aber ganz easy von Trocken trennen.

Statt dem Innenfutter aus Baumwollstoff verarbeitest du einfach ein wasserabweisendes Textilwachstuch. Wenn du dann noch die Innentasche vergrößerst, nämlich um + 4-5 cm in der Breite und + 8-9 cm in der Höhe, hast du eine gute Abtrennung innerhalb der Tasche. Vergiss nicht zusätzlich noch 1 cm Nahtzugabe an den Seiten und der unteren Kante zuzugeben. Die Innentasche aus Textilwachstuch ist nämlich stabiler, wenn du die Kanten erst einschlägst, bevor du sie knappkantig aufsteppst.

Und der ganze Kleinkram?! Für den nähst du die normale Innentasche aus Kork einfach auf der anderen Seite ein.