Schlafmaske #fallinlove

 0,00 inkl. MwSt.

Größe One Size

Kein Versand! Datei zum Download

  • Modell Accessoires
  • Grösse One Size
  • Schwierigkeit Leicht

Beschreibung

Morgääääähn…na, mal wieder die ganze Nacht Schäfchen gezählt?! Das wird dir ab jetzt nicht mehr passieren. Klein zusammengerollt geht unsere Schlafmaske sogar mit dir auf Reisen und lässt dich auch in fremden Betten auf Wolke sieben schweben.

Was du bekommst

Yippieeee – Freebie! Macht Spaß zu nähen und kostet nix! Dennoch musst du auch dieses Schnittmuster in deinen Warenkorb packen, damit du die PDF-Datei im Din A4 Format herunterladen und ausdrucken kannst. Das klappt übrigens wunderbar mit dem kostenlosen Adobe Reader.

Im Download ist dann folgendes Schnittteil enthalten:

  • Vorder- und Rückteil

Alle weiteren Informationen, Empfehlungen und die Nähanleitung findest du direkt hier auf dieser Seite…einfach nach unten scrollen und loslegen.

Was du brauchst

Stoffempfehlung

Für deine Schlafmaske kannst du dir alle Arten von Stoffen raussuchen, die sich angenehm auf der Haut anfühlen. Ganz besonders eignen sich elastische Materialien, wie Sweat, Frottee, French Terry oder Nicki. Satin kannst du ebenfalls benutzen, wenn du einen leichten Glanz möchtest. Wir füttern das Ganze zusätzlich noch mit einem leichten Volumenvlies ab, damit die Schlafmaske etwas Stand bekommt und nicht so leicht in sich zusammenfällt.

Materialliste

Ausgehend von 150 cm Stoffbreite, benötigst du:

  • ca. 12 cm Sweatstoff für das Vorder- und Rückteil
  • ca. 12 cm aufbügelbares Volumenvlies
  • ca. 60cm Paspelband elastisch oder unelastisch
  • ca. 40cm weiches Gummiband | 1,5 cm breit
  • Nähgarn in passender Farbe

Maschinen & Zubehör

Zum Nähen ist deine Haushaltsmaschine perfekt. Mit dem Reißverschlussfuß, auch halbes Füßchen genannt, kommst du schön dicht an die Paspel heran. Insgesamt brauchst du folgendes Zubehör:

  • Schneidematte
  • Rollschneider
  • Schneiderschere
  • opt. kleine Gewichte
  • Bügeleisen und -unterlage
  • Reißverschlussfuß oder halber Nähfuß
  • Jerseynähnadel (Stärke 70-75)
  • Handnähnadel
  • Glaskopf-Stecknadeln
  • kleine Schere

Sticharten

Zum Zusammennähen:

Haushaltsmaschine Geradstich || Stichlänge 2,8 || Nadelposition links

Zum Schließen der Wendeöffnung:

handgestochener Staffier-Stich

Schnittmuster vorbereiten

Nahtzugabe

Das Schnittteil beinhaltet bereits 1 cm Nahtzugabe, die rundherum zugegeben ist. Du kannst deinen Schnitt also ganz entspannt an der dickeren Außenlinie ausschneiden und musst nichts weiter beachten.

 

Zugeschnitten wird die Schlafmaske dann so:

2x Vorder- und Rückteil im Fadenlauf

1x Volumenvlies

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Anleitung

Schritt 1 - Stoff platzsparend falten

Da es sich bei unserer Schlafmaske um kleine Schnittteile handelt, brauchst du den Stoff nicht über die gesamte Weite doppelt einschlagen. Es reicht, wenn eine Seite nur so weit nach innen gelegt wird, bis das Schnittteil darauf Platz findet. Die rechten Stoffseiten sollten dabei aufeinander und die Webkante parallel zum Stoffbruch liegen.

Beim Volumenvlies bist du für den Zuschnitt übrigens frei, da es hier keinen Fadenlauf gibt.

Schritt 2 - Volumenvlies aufbügeln

Bevor du deine Teile ausschneidest, kannst du noch das Volumenvlies auf eine der linken Stoffseiten aufbügeln. Dafür legst du deinen Stoff auf die Bügelunterlage und das Volumenvlies darauf… natürlich mit den Klebepunkten nach unten. Das Bügeleisen sollte ziemlich heiß sein (2-3 Punkte) und nicht geschoben werden. Du bügelst also Stück für Stück fest und stellst das Eisen jedes Mal für ca. 5-10 Sekunden auf den Stoff, bevor du es weiterrückst. Sicherheitshalber kannst du noch ein Küchentuch oder eine leichte Baumwolle dazwischen legen und immer mal wieder schauen, ob sich das Vlies mit dem Stoff gut verbunden hat.

Schritt 3 - Zuschnitt der Teile

Dann kannst deine Schlafmaske ganz einfach mit einem Rollschneider zuschneiden. Dafür legst du eine Schneidematte unter deinen Stoff und beschwerst das Schnittteil mit Gewichten. Mit deiner freien Hand kannst du den Schnitt immer auf Höhe des Rollmessers sanft auf den Stoff drücken. So lassen sich auch kleine Schnittteile easy zuschneiden. Für die kleine Rundung um den Nasenbereich kannst du deine Schneiderschere verwenden.

Schritt 4 - Schnittmarkierungen

Die Schnittmarkierungen für dein Gummiband und die Wendeöffnung knipst du an der Stoffkante mit einer kleinen, scharfen Schere ca. 3 mm tief ein. So weißt du genau, an welcher Stelle die angrenzenden Teile aufeinandertreffen müssen und hast es später beim Stecken und Nähen viel einfacher. Vorsicht, nicht zu tief knipsen, damit keine Löcher entstehen.

Schritt 5 - Paspel aufnähen

Nun nähst du die Paspel auf die rechte Stoffseite. Beginne knapp neben der Markierung für den Gummi, weil es an der Stelle nicht so auffällt. Hier legst du jetzt das Paspelband mit der flachen Seite an die Stoffkante und lässt den Bandanfang etwas über die Kante überstehen. Einmal rundherum alles feststecken und das Band dann mit dem halben Nähfuß direkt neben der Paspel feststeppen.

Wenn du einmal rundherum bist, kannst du die Paspel noch ein kleines Stück parallel zum Anfang laufen lassen, bevor du das Ende wieder schräg zur Seite auslaufen lässt. Gut vernähen und die überstehenden Bandenden knappkantig abschneiden.

Schritt 6 - Paspel einknipsen

Damit sich das unelastische Paspelband an den Rundungen nicht nach oben rollt, kannst du das Band hier über die gerundete Strecke leicht einknipsen. So entspannt sich die Außenkante, es liegt flacher auf dem Stoff und lässt sich einfacher weiterverarbeiten.

Schritt 7 - Gummiband annähen

Als nächstes werden die Gummi-Enden fixiert und flachgesteppt. Dafür legst du den Gummi mit der Schnittkante an die Markierung der Stoffkante und nähst ihn auf der Nahtzugabe knapp neben der Paspel fest.

Bevor du die zweite Seite annähst, kannst du die Schlafmaske schon mal anprobieren und deine Wunschlänge überprüfen. Wenn alles sitzt, wird das andere Gummi-Ende genauso fixiert und alles Überstehende abgeschnitten. Achte darauf, dass du den Gummi nicht verdreht annähst.

Schritt 8 - Rückseite annähen

Jetzt kann auch schon die Rückseite angenäht werden. Lege die Teile dafür rechts auf rechts und achte darauf, dass das Gummiband beim Zusammenstecken zwischen den Lagen bleibt. Wenn du die Nadeln von der vorherigen Nahtseite aus steckst, hast du einen perfekten Anhaltspunkt zum Zusammennähen, denn hier bist du ja schon ganz dicht an deinem Paspelband. Starte an der rechten Markierung für die Wendeöffnung und versuche beim Nähen genau im Nahtschatten zu bleiben. Klar, dass die Öffnung natürlich offen bleiben sollte und Anfang und Ende wie immer gut vernähen werden.

Schritt 9 - Stoffkante einknipsen

Wenn du einmal rundherum bist, kannst du über die Rundungen mit der Schere noch etwas Weite aus der Stoffkante herausknipsen. Also einfach knapp 3-4 mm breite und ca. 5 mm lange Dreiecke aus der Nahtzugabe herausschneiden, damit sich keine unschönen Wellen durch den Stoff drücken.

In der engen Nasenrundung reichen einfache Knipse, da sich die Nahtzugabe nach dem Wenden hier unter Spannung befindet und – anders als bei den Rundungen – Weite benötigt.

Schritt 10 - Wenden

Nun bitte alles vorsichtig durch die Öffnung wenden und tadaaaaa – eine Schlafmaske! Naja, fast. Die Paspel wirst du mit dem Finger rundherum noch ein bisschen herausarbeiten müssen, aber dann – TADAAAA.

Schritt 11 - Wendeöffnung schließen

Fehlt nur noch ein Staffier-Stich, um die Wendeöffnung zu schließen. Also Faden durch die Handnähnadel und einen Knoten ins längere Ende machen. Die Nahtzugabe klappst du gleichmäßig nach innen und steckst sie fest. So kannst du den Knoten wunderbar beim ersten Stich auf der Innenseite verschwinden lassen, bevor du noch einen Rückstich als Absicherung machst. Dann geht’s ans Staffieren. Dafür stichst du erstmal ein ca. 3-4 mm langes Stück in der Nahtzugabe, bevor du die Nadel von hinten nach vorne in die Kante des eingeschlagenen Rückteils stichst. Von dort wieder auf gleicher Höhe in die Nahtzugabe usw. bis du am Ende der Wendeöffnung angekommen bist. Hier wird mit einigen Rückstichen vernäht und fertig ist dein Schmuckstück.

Tipps und Tricks

Lieber moody in Blau oder pretty in Pink?

Dabei musst du dich gar nicht entscheiden. Verwende einfach unterschiedliche Farben für Vorder- und Rückseite und natürlich kannst du auch verschiedene Materialien miteinander kombinieren. Dann allerdings solltest du die Stoffe vorwaschen, damit sie später nicht unterschiedlich einlaufen.

Noch schnell hübsche Wimpern aufsticken… und wunderschön ausschlafen.